Redaktionelle Formen im Netz

Im Onlinejournalismus geht es drunter und drüber

Der Printjournalismus steckt in einer großen Krise. Die Umstrukturierung großer Nachrichtenhäuser hin zum Onlinejournalismus ist in vollem Gange. Bisher sind die Onlineformate kaum über Bilderstrecken, die sich zombiehaft durchklicken lassen und unter Zeitdruck entstandenen unqualifizierten Meinungsäußerungen kaum hinausgekommen. Meistens lässt sich nicht erkennen wie ein Artikel einzuordnen ist. Hat man es nun mit einer Glosse oder einem ernstgemeinten Kommentar zu tun? Lese Ich gerade einen Bericht oder eine Polemik? Das klare Design der gedruckten Ausgabe einer Zeitung oder eines Magazins hat gegenüber Onlineartikeln nach wie vor einen entscheidenen Vorteil. Die Beziehung der Artikel zueinander und zu BildInhalten erschließt sich auf den ersten Blick ohne den Inhalt des Textes zu kennen.

Die sinnenhafte Kombination von Schrift und Bild ist essentiell für die Aneignung von Wissen. 5000 Jahre Schreib und Lesekultur scheinen jedoch im Netz wie vergessen. Das Neben-, Hinter-, Übereinander verschiedenster journalistischer Formen ohne klare Gewichtung hinsichtlich des Layouts trägt allenfalls zur Verwirrung und Desinformation der Leser bei. Die coop-press setzt dieser Entwicklung ein System zur Produktion und Publikation von Textbeiträgen mit Illustration entgegen, dass den althergebrachten Gewohnheiten Rechnung trägt. Die Möglichkeit direkt auf der Seite Inhalte bearbeiten zu können, macht es möglich ohne großes informationstechnisches Wissen, schnell und unkompliziert die eigene Website zu gestalten.

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